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Allgemein Ilmenau Pressemitteilung Stadtgeschehen

online Veranstaltung: Radverkehrskonzept

Der SPD-Ortsverein Ilmenau hat sich kürzlich mit dem Radverkehrskonzept des Ilm-Kreises und der Stadt Ilmenau befasst und erste Ziele für die Fortschreibung der Konzepte formuliert.

„Angesichts der gewachsenen Stadt Ilmenau und des zunehmenden Radverkehrs müssen alle Ortsteile untereinander und mit der Kernstadt sicher durch separate Radwege verbunden werden“, so Julian Wüster, Radwegbeauftragter des SPD-Ortsvereins Ilmenau.

Einige gute Verbindungen gibt es bereits. So werden besonders der Ilmtalradweg und der Ilm-Rennsteig-Radweg sowohl von Pendlern als auch von Familien und Touristen sehr gut angenommen. Einige Verbindungen sind aber noch nicht vorhanden, wie die dringend benötigten Radwege von Bücheloh und Wümbach nach Ilmenau. Andere befinden sich in einem schlechten Zustand, wie der Talweg zwischen Möhrenbach und Gehren. Insgesamt sollte die Nutzung von Kreis- und Landstraßen durch die Schaffung von alternativen Radwegen vermieden werden.

Der SPD Ortsverein spricht sich außerdem unter dem Arbeitstitel „Wipfratal-Radweg“ für die Schaffung einer durchgehenden und ausgeschilderten Radroute von Ilmenau über Unterpörlitz, Heyda und die Gemeinden im Wipfratal aus.

“Um den Radwegebau rasch voranzutreiben, sollten Stadt und Kreis, wo immer dies möglich ist, Fördermittel in Anspruch nehmen. Neben den Landesmitteln für den Bau von Landwirtschafts- und Forstwegen könnte Ilmenau auch von den neu ausgereichten Bundesmitteln aus dem Klimaschutzprogramm profitieren“, so Wüster abschließend.

Um mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Radwegenetz weiter ins Gespräch zu kommen, lädt die SPD Ilmenau am „Europäischen Tag des Fahrrads“ am 3. Juni 2021, um 19 Uhr zur Online-Diskussion ein.

Anmelden bitte unter info@spd-ilmenau.de, die Zugangsdaten werden dann zugeschickt.

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Allgemein Ilmenau Stadtgeschehen

Bündnisgründung

für Demokratie und Weltoffenheit – gegen Rassismus und rechte Gewalt in Ilmenau

Schluss mit Rassismus und rechter Gewalt – Stärkung der Demokratie und Weltoffenheit!

„Die vergangenen Monate haben wieder einmal deutlich gemacht, dass Rassismus und rechte Gewalt in Teilen der Gesellschaft tief sitzt. Das haben uns die jüngsten Angriffe auf Juden und Jüdinnen sowie Synagogen und der rassistische Überfall in einer Erfurter Straßenbahn gezeigt.“, so Vorstandsmitglied im Ortsverein der SPD Ilmenau und Mitgründer des Bündnisses Maximilian Reichel-Schindler.

Gemeinsam mit der DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen und den Jusos Ilm-Kreis ruft die SPD Ilmenau zum aktiven Einsatz gegen Rassismus und rechte Gewalt auf.

Eine Möglichkeit aktiv zu werden, bietet die Auftaktkundgebung zur Bündnisgründung am Freitag, den 28. Mai 2021 von 18 bis 21.30 Uhr auf dem Kirchplatz vor der St. Jakobuskirche in Ilmenau.

Neben Reden und einer Lesung wird es auch etwas Kultur geben. Für die SPD Ilmenau sprich SPD-Stadtrat Prof. Dr. Reinhard Schramm.

P.S. Bitte nicht die Maske vergessen!

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Allgemein Ilmenau Pressemitteilung Stadtgeschehen

Ortsteilbesuch in Wümbach

Mitglieder des Ortsvereins der SPD Ilmenau waren am 17. Mai 2021 im Ilmenauer Ortsteil Wümbach unterwegs. Ortsteilbürgermeister Alexander König führte die SPD-Mitglieder durch Wümbach.

„Für einen kleinen Ortsteil wie Wümbach, in einer fast 40.000-Einwohner-Stadt ohne ein ortsansässiges Stadtratsmitglied, ist es wichtig, dass die SPD Ilmenau den direkten Kontakt und das Gespräch sucht“, ist Maximilian Reichel-Schindler (Vorstandsmitglied der SPD Ilmenau und Juso Ilm-Kreis Vorsitzender) überzeugt. 

Im Gespräch mit Ortsteilbürgermeister König wurde deutlich, dass die vier ehrenamtlich geführten engagierten Vereine eine wichtige Stütze für das aktive Ortsteilleben sind. „Dass die Jugendarbeit vor Ort weiter ausgebaut werden muss, wurde aus dem Gespräch deutlich. Das wird die SPD Ilmenau vorantreiben, dass auch Wümbach stärker durch Jugendpfleger betreut und unterstützt wird“, so Reichel-Schindler weiter. 

Am Festplatz der Gemeinde stellte König die Pläne für dessen weitere Gestaltung und eventuelle Erweiterung des Gebäudes dort vor. Darüber hinaus war der Radweg nach Ilmenau über den Ilmenauer Fußweg in Richtung des ehemaligen Prozellanwerkes ein Thema.

„Wir sehen dies als beste Möglichkeit, Wümbach kurzfristig an die Kernstadt anzubinden, zumal dieser Weg bis zur neuen Bundesstraße schon eine Bitumendecke hat und die Unterführung genutzt werden kann. Somit bleibt noch rund 1 km, der ausgebaut werden muss“, bewertete Julian Wüster die Sachlage.

Zudem wurde seitens des Ortsteilbürgermeisters der Wunsch geäußert, dass im Rahmen des Flächennutzungsplanes weitere Bauplätze für Eigenheime in Wümbach geschaffen werden. „Im Zuge der Fortschreibung der Flächennutzungspläne sollte man auch in den Ortsteilen Flächen für Gewerbe- und Wohnungsbau in der Zukunft (10 – 20 Jahre) vorsehen. Denn was der Flächennutzungsplan nicht enthält, hat nur geringe Chancen auf Genehmigung durch das Landesverwaltungsamt. Dies sind meine Erfahrungen als ehemaliger Wolfsberger Gemeinderat“, merkte Thomas Höpfner an.

Ein herzliches Dankeschön an Alexander König für die Führung und den interessanten Austausch.

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Allgemein Pressemitteilung

Vereine bürokratisch entlasten!

Eine wichtige Stütze eines lebenswerten ländlichen Raumes sind die Vereine. Ohne Vereine mit ihren vielen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern würde es sehr still werden. Daher ist unabdingbar, dass die Politik, sei es die Bundes,- Landes- oder Kommunalpolitik Vereine massiv unterstützen müssen. Das bedeutet auch, dass die Arbeit der Vereine nicht erschwert, sondern entlastet wird. Die Vereinsvorstände sehen sich immer mehr mit aufwendigen Formalitäten, Auflagen sowie komplexen Regelungen konfrontiert. Das bindet Zeit und Mühe, die nicht in die direkte Vereinsarbeit investiert werden können. „Ich finde, mithilfe eines zentralen Portals mit Muster-Formularen und Informationen zu geltenden Regelungen kann ein erster Schritt für den Abbau für eine unverhältnismäßige bürokratische Belastung für das Ehrenamt sein.“, so der Elgersburger Gemeinderat und Vorstandsmitglied der SPD Ilmenau Maximilian Reichel-Schindler. Reichel-Schindler sieht hier das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in der Pflicht, um solch ein Portal zu implementieren.

„Als Gemeinderat ist es mir wichtig, dass die Vereine unterstützt werden und allen voran Respekt für ihre Arbeit entgegengebracht wird.“, führt Reichel-Schindler fort. Bei jedem Dorffest, sei es der Ostermarkt oder Weihnachtsmarkt, sind es die Vereine, die mit ihren Buden und Aktionen den unverwechselbaren Charme des lebenswerten ländlichen Raums aufleben lassen, stellt Reichel-Schindler heraus. 

„Neben meiner ehrenamtlichen Arbeit im Elgersburger Gemeinderat möchte ich die Vereine in Elgersburg unterstützen und meine Anerkennung deutlich machen. Daher beschloss ich meine bisherigen bezogenen Sitzungsgelder zu spenden.“, so Reichel-Schindler. Der Elgersburger Fußballverein TSV 1880 Elgersburg e.V. und der Wintersportverein Elgersburg e.V. konnten sich über eine Spende von jeweils 100€ freuen. 

Die Spende für den TSV 1880 Elgersburg e.V. wurde an den Cheftrainer Herrn Maryan Zachert in der „Körnbachtal-Arena“ übergeben.

Herr Markus Dembowski nahm als Vereinsvorsitzender die Spende für den Wintersportverein Elgersburg e.V. entgegen.

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Der Internationale Tag gegen Rassismus erinnert und mahnt

Rechtzeitig vor dem 21. März 2021 beschloss der SPD-Parteivorstand die Resolution „Rassismus bekämpfen – Wir zeigen Respekt!“.

Engagement gegen Rassismus ist in der SPD seit mehr als einem Jahrhundert eine praktizierte Tradition. Spätestens nach dem millionenfachen Mord im Ergebnis des Rassenwahns der deutschen Nationalsozialisten und ihrer Helfer einte dieses Engagement alle deutschen Demokraten. Aber leider rütteln uns in den letzten Jahren in Deutschland und auch in Thüringen rassistische Erscheinungen und Verbrechen wach. Sie reichen von schmerzlichen Vorurteilen, Beleidigungen, Mobbing und Hassaufrufen über Anschläge auf Wohnhäuser, Wohnheime und Einrichtungen von Bürgern mit Migrationshintergrund bis zu Morden und Mordserien.

Mölln 1992, Solingen 1993, NSU-Mordserie 2000-2006, München 2016, Halle 2019, Hanau 2020 sind Beispiele für rassistische Verbrechen. Sie sind frisch in unserer Erinnerung. Sie mahnen uns, dass neue Verbrechen drohen, wenn wir zu wenig dagegen tun. Ich freue mich, dass meine SPD sich gegen Rassismus einsetzt. Aber gegen Rassismus sind alle demokratische Parteien Verbündete, weil der Schutz der Würde aller Menschen unsere Verpflichtung ist.

In unserer Universitätsstadt mit Menschen vielfältiger Herkunft sollte der Stadtrat in einer Resolution alle Bürger unserer Stadt aufrufen, auf allen Ebenen unseres Miteinanders in Wort und Tat Respekt und Toleranz zu praktizieren, um selbst den Vorstufen der Unmenschlichkeit des Rassismus in unserer Stadt zu verhindern. Das geht uns alle an, unabhängig davon, welche demokratische Partei man wählt. Auch unsere Kinder und Jugendliche verstehen diese Forderung. Als Kind verspürte ich schmerzlich die vom Rassismus in meine Familie geschlagenen Lücken, und als Student in Polen waren für mich die Wunden nach dem nationalsozialistischen Rassenwahn unübersehbar.

Damals stärkten die Worte Friedrich Schillers mein Engagement gegen jegliche Formen des Rassismus:

Raum für alle hat die Erde. Was verfolgst du meine Herde?“

Reinhard Schramm, SPD-Stadtrat Ilmenau

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Allgemein Pressemitteilung

„Welttag der sozialen Gerechtigkeit“ am 20. Februar

Gerechte Löhne und keine Tarifflucht!

Der 20. Februar ist Welttag der sozialen Gerechtigkeit. Er wurde 2009 von den Vereinten Nationen eingeführt und soll an das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit in Gemeinschaften erinnern. Dazu gehören die Rechte von indigenen Völkern und Migranten, genauso wie die Rechte von Menschen, die aufgrund von Alter, Ethnie, Religion, Kultur, Behinderung oder Geschlecht benachteiligt werden.

Auch der SPD-Ortsverein Ilmenau setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein. Wir sehen Handlungsbedarf, um allen Menschen ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Eberhard Dittmar, Mitglied im DGB-Kreisvorstand, sagt: „Es ist erforderlich, dass endlich gleiche Löhne für Frauen und Männer bei vergleichbaren Tätigkeiten gezahlt werden. Die Arbeitsentgelte und Renten in den neuen und alten Bundesländern müssen ebenfalls angeglichen werden.“

Auch wenn sich durch die Corona-Pandemie die wirtschaftliche Situation für viele Unternehmen schwierig darstellt, fordern wir Löhne, von denen Arbeitnehmer leben können, ohne eine Aufstockung in Anspruch nehmen zu müssen.

„Wir sehen einen Mindeststundenlohn von über 12 Euro als Grundlage. Die CDU/CSU muss ihre Blockadehaltung der Mindestlohnreform endlich aufgeben“, so der Juso-Kreisvorsitzende im Ilm-Kreis Maximilian Reichel-Schindler. 

Die politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen, auch im Ilm-Kreis, müssen sich deshalb stärker für flächendeckende Tarifverträge und gegen die Austritte von Arbeitgebern aus Tarifverbünden engagieren.