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Stadtgeschehen

Aufruf zur Teilnahme an der Großdemo am 15.02.20 #nichtmituns #gegenhalten

Der 5. Februar 2020 markiert einen Dammbruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz.
Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD. Wir sind zutiefst empört.

Die Konsequenz für alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht auf kommunaler Ebene! Wer mit Faschist*innen zusammenarbeitet, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich!

Deshalb werden wir unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen.Wir rufen mit auf: Kommt zur Demonstration von „Unteilbar“ am Samstag, 15.2.2020, ab 13.00 Uhr in Erfurt.

Unser Motto lautet: „Gemeinsam #Gegenhalten!“.

Wir wollen als SPD einen eigenen kraftvollen Block stellen und mit Lautsprecherwagen, Transparenten und Fahnen klar Flagge für die Sozialdemokratie zeigen und unsere Forderung für rasche Neuwahlen verbreiten.

Treffpunkt für den SPD-Block: Samstag, 15.2.2020, Domplatz Infostand der SPD, um 12.30 Uhr.

Wir sehen uns am Samstag!

Mehr Informationen und aktuelle Mitteilungen findet Ihr unter auf www.unteilbar.org oder auch in der Facebookveranstaltung

Route

Domplatz – Lauentor – Maximilian-Welsch-Straße – Bonemilchstraße – Bonifaciusstraße – Walkmühlenstraße – Dalbergsweg – Karl-Marx-Platz – Neuwerkstraße – Anger – Bahnhofstraße Juri-Gagarin-Ring – Haus der sozialen Dienste

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Ilmenau Stadtgeschehen

Wir trauern um Volker Acker

Wir trauern um unseren langjährigen Genossen und lieben Freund

Volker Acker
Bürgermeister a.D.

Der Verstorbene hat die Ilmenauer SPD seit den Anfängen nach der friedlichen Revolution 1989 in vorderster Reihe mit aufgebaut und seitdem als weitsichtiges und anerkanntes Vorstandsmitglied begleitet. Mit unermüdlichem persönlichem Einsatz, immensem Fachwissen und seinem unnachahmlichen überzeugenden Wesen prägte er darüber hinaus über zwei Jahrzehnte in seiner Funktion als Bürgermeister der Stadt Ilmenau die positive Entwicklung unserer Stadt maßgeblich mit. 

Mit seinem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, der sowohl wir als auch die gesamte Gesellschaft sehr viel verdanken. Durch seine menschliche Größe, seine vielseitigen Verdienste für das Gemeinwohl und nicht zuletzt seine sachliche und humorvolle Art war Volker Acker bei allen geachtet und geschätzt. 

Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen des Verstorbenen. Wir werden ihn schmerzlich vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

SPD – Ortsverein Ilmenau

Der Vorstand

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Stadtgeschehen

Spendenübergabe an den Ilmenauer Hospiz-Verein.

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Ilmenau haben in diesem Jahr die Ausgaben für das bislang traditionelle „Wichteln“ untereinander während der Weihnachtsfeier des Ortsvereins zugunsten einer Spendensammlung für einen guten bzw. sozialen Zweck aufgegeben. Dabei ist die recht ansehnliche Summe von 500 Euro zusammengekommen. Es wurde beschlossen, diese an einen in Ilmenau ansässigen Verein zu spenden.

Die Wahl fiel auf den Hospiz-Verein Ilmenau e.V., an dessen Vorsitzenden Helmut Krause und Schatzmeisterin Ortrud Greiner der Spendencheck am Samstag, dem 14. Dezember durch Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Ilmenau im Vereinssitz, dem Mehrgenerationenhaus Alte Försterei, übergeben wurde.

Die Spende wird der Verein für das Gründungskapital einer geplanten Stiftung zurücklegen. Ziel der Stiftung, für die ein Grundkapital von 50 000 Euro notwendig ist, ist die Einrichtung eines stationären Hospizdienstes mit zirka 8 Betten in einer eignen Immobilie. „Solch eine letzte Wohnung von kranken Menschen mit unheilbarer Krankheit, wenn die Familie nicht in der Lage ist die Betreuung zu gewährleisten, fehlt derzeit in der Region Ilmenau. Unser Verein möchte diese Lücke schließen“, sagte Vereinsvorsitzender Helmut Krause.

Der Hospiz-Verein, der im Jahr 2002 gegründet wurde, bietet seitdem mit seinen 82 Mitgliedern auf ehrenamtlicher Basis einen ambulanten Hospiz- und palliativen Beratungsdienst, Beratung zu Patientenverfügungen und Versorgungsvollmachten an. Sprechstunden sind montags 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und donnerstags 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr in der Alten Försterei.

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Internetpräsenz des Vereins

Ab 13. Januar 2020 gibt es einen Kurs für Hospizbegleiter, Neueinsteiger und Interessenten dafür können sich gern telefonisch unter (03677) 20 54 58 oder per E-Mail: hospiz-Ilmenau@gmx.der melden.

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Ilmenau Stadtgeschehen

Gewachsener Ortsverein wählt neuen Vorstand

SPD Ilmenau/Heinrichs

Zur ersten Vorstandswahl nach der Eingliederung der SPD-Ortsvereine Gehren  und Langewiesen/Wolfsberg in den Ortsverein Ilmenau haben sich die Mitglieder der SPD Ilmenau getroffen. Der amtierende Ortsvereinsvorsitzende Stefan Bieber gab einen Überblick über die Tätigkeit des Vorstands seit der letzten Wahl und stellte insbesondere die Reihe „Stadtgespräche“, die Organisation des Jahresempfangs 2017 des SPD-Kreisverbands Ilm-Kreis in Heyda mit der Würdigung der in Vereinen ehrenamtlich Tätigen, die Organisation des SPD-Kreisparteitages 2018 in Oehrenstock sowie die Aufnahme der Mitglieder aus den neuen Stadtteilen Ilmenaus heraus.

Letzteres fand dann auch bei der Wahl des Vorstandes seinen Niederschlag, in dem möglichst viele Mitglieder aus den neuen Stadtteilen vertreten sein sollen. Dieser Wunsch ging weitgehend in Erfüllung.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Kay Tischer gewählt. Ihm zur Seite stehen als stellvertretender Vorsitzender Thomas Höpfner (Stadtteil Wümbach), Constanze Höhn als Schatzmeisterin und Eberhard Dittmar als Schriftführer. Als Beisitzer werden im Vorstand Steffen Köhler (Stadtteil Möhrenbach), Horst Brandt (Stadtteil Langewiesen), Stefan Bieber, Karin Roßmann, Prof. Reinhard Schramm, Frank Juffa (Stützerbach) sowie Maximilian Reichel-Schindler mitwirken.

Der neue Vorstand möchte die „Stadtgespräche“ weiterführen, die Beteiligung der derzeit 77 Mitglieder und die Außenwirkung seiner Arbeit  verbessern. Die Mitgliederzahl ist durch den Zusammenschluss der Ortsvereine und die Parteieintritte im Zuge des Mitgliederentscheids zur „Großen Koalition“ auf Bundesebene stark gestiegen und erfreulicherweise stabil geblieben.

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Ilmenau Oberbürgermeisterwahl 2018 Stadtgeschehen

Wahlbündnis nominiert Dr. Daniel Schultheiß

Gemeinsam haben die Parteien DIE LINKE, SPD, Bündnis 90/die Grünen und den beiden Wählervereinigungen „Pro Bockwurst“ und Bürgerbündnis mit Dr. Daniel Schultheiß einen starken überparteilichen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters von Ilmenau aufgestellt.

Mit Daniel Schultheiß stellen wir gemeinsam einen Kandidaten auf der wie wir für Menschen statt Beton steht. Mehr zu ihm und unseren gemeinsamen Zielen gibt es unter https://danielschultheiss.de

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Landesverband

Tiefensee zur Urteilsverkündung im NSU-Prozess

Nach seinem Auftakt am 6. Mai 2013 fand der NSU-Prozess am Oberlandesgericht München heute, nach fünf Jahren der Verhandlung, sein Ende. Auch in Anbetracht der Anschlagsserien auf Asylunterkünfte in den letzten Jahren, warnt Wolfgang Tiefensee vor einer Schlussstrichmentalität zum Prozessabschluss: „Wir müssen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus an den Wurzeln packen und Ursachen klären. Die Bundes- und Landespolitik muss mit konsequenter Präventionsarbeit reagieren. Hierbei ist ein übergreifendes Netzwerk von demokratischen Bildungsträgern, Initiativen und Vereinen mit einem niedrigschwelligen Angebot zu schaffen. Besonders der Strukturausbau von Hilfsangeboten für Opfer rassistischer Übergriffe steht auf unserer Agenda.“

„Dazu gehört es auch, starke Zeichen für die Unantastbarkeit der Menschenwürde und gegen Rechtsrock-Konzerte wie in Themar zu setzen“, betont der Landesvorsitzende.

Tiefensee begrüßt, dass die Aufklärungsarbeit im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss, wie Dorothea Marx (SPD) kürzlich verkündete, über das Prozessende hinaus weitergeführt wird.

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Landesverband

Tiefensee: Asyl-Einigung voller Erfolg für SPD

„In schwierigen Verhandlungen im Koalitionsausschuss wurde ein Asylkompromiss für Europa im Zeichen der Humanität geschlossen, der ganz maßgeblich die Handschrift der SPD trägt. Ein wichtiger Erfolg der SPD“, so der Thüringer Landesvorsitzende Wolfgang Tiefensee zur asylpolitischen Einigung am Donnerstagabend. Die Bundes-SPD konnte das bereits am Montag vorgelegte 5-Punkte-Programm durchsetzen und wesentliche Teile der Vereinbarung bestimmen, die die Union schließlich akzeptiert hat.

Am Mittwoch geäußerte Forderungen Tiefensees finden sich im Einigungspapier, bspw. die unabdingbare Solidarität mit EU-Ländern, die durch die Fluchtbewegungen vor besonderen Herausforderungen stehen. „Die Verabschiedung eines Einwanderungsgesetzes für Fachkräfte bis zum Jahresende ist eine Errungenschaft, die in den nächsten Jahren auch für Thüringer Unternehmen von großer Bedeutung ist. Eine wichtige Möglichkeit wird eröffnet, dem Fachkräfteengpass zu begegnen“, so der SPD-Landesvorsitzende.

„Bundesinnenminister Seehofer ist nun gefordert, die Gespräche mit den betreffenden EU-Ländern zu intensivieren, um die Möglichkeit bilateraler Verwaltungsabkommen abzuklären. Nur so können das Inkrafttreten der migrationspolitischen Einigung sowie die Beschleunigung der Asylverfahren gewährleistet werden“, wie Tiefensee das weitere Vorgehen kommentiert.

Der Thüringer SPD-Landesvorsitzende ruft die Union zu künftiger Besonnenheit und Sachlichkeit auf: „Die letzten Tage haben gezeigt, dass Überspitzungen, Ultimaten und landespolitische Eigeninteressen auf Bundesebene nichts zu suchen haben. Die Stabilität und Handlungsfähigkeit der Regierung darf nicht – wie in den letzten Wochen geschehen – noch einmal auf derart unerträgliche und inakzeptable Weise gefährdet werden.“